Galerien „Atelier Lahr“

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  • www.arminpangerl.de
  • Motto
    Ich bin nicht was ich bin
    Über mich
    Armin Andreas Pangerl
    Ich wurde am 13. Mai 1965 in Bayreuth geboren. Ich hatte eine glückliche Kindheit, soweit ich
    mich erinnern kann, kein Mangel an Essen oder Taschengeld. Meine erste intensive Erfahrung als Jugendlicher war der Umgang mit Alkohol und Drogen (hauptsächlich Marihuana). 1987 musste ich nach meiner Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer zur Bundeswehr. Dort erkrankte ich zum ersten Mal an einer Psychose. 1988 kam ein zweiter Schub und ich landete wieder im Krankenhaus. Dort fing ich an zu malen. Von Anfang an verkaufte ich meine Bilder an Ärzte, Schwestern und Pfleger. In Lahr lernte ich meinen zweiten Therapeuten, Michael Goetz-Kluth, kennen. Er begleitete mich die nächsten 20 Jahre. Mein Geld verdiente ich in der Sicherheitsbranche, ich schob Nachtschichten und machte nebenher am Abendgymnasium das Abitur. Inzwischen verkaufte ich recht fleißig Bilder und konnte mir dadurch immer wieder Material wie Farben und Pinsel kaufen. Auch hatte ich ein Atelier. Dieses teilte ich mit zwei weiteren Künstlern. Es war genügend Platz für alle drei, um auch richtig große Bilder zu malen. Es war eine glückliche und zugleich anstrengende Zeit. 1993 machte ich Abitur und begann ein Studium der Kunstgeschichte. 1996 wurde bei mir Hodenkrebs diagnostiziert. Ich wurde unfruchtbar. Ich brach das Studium ab und stürzte mich in die Arbeit mit der Malerei. Nachts schrieb ich wahre Bücher – Tagebücher. Man bot mir die Stelle als Bereichsleiter im Sicherheitsdienst an. Diese nahm ich an, war aber nach einem dreiviertel Jahr so ausgebrannt, dass ich kündigen musste. Es folgte eine Umschulung zum Mediengestalter und anschließend drei Jahre selbständige Arbeit in diversen Jobs (s. Biografie auf meiner Website). 2008 holte mich der Speiseröhrenkrebs aus meiner Tätigkeit als Kunsttherapeut an der psychiatrischen Tagesklinik aus allen Träumen. Zwei weitere psychiatrische Klinikaufenthalte folgten. Ich kündigte und wurde berentet. 2009 hörte ich auf zu malen. Seit einem Jahr schreibe und zeichne ich immer Montags und Donnerstags kleine Tagebucheinträge im Atelier Lahr, das ich zusammen mit Michael Goetz-Kluth und Tilman Flatt 2004 gründete. Am 4. Februar wurde das Atelier zehn Jahre alt.

     

    www.arminpangerl.de und www.arminpangerl.jimdo.com


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